Im Jahr 2021 machten ausländische Staatsangehörige in der Schweiz mehr als ein Viertel (26,4%) der erwerbstätigen Bevölkerung des Landes aus (davon 18,9% EU-Bürger). Während das Land des Greyerzerkäses und der Uhren in der HSBC-Expat-Rangliste ganz oben steht, fällt es in der Rangliste von Internations, Expat Insider immer weiter zurück (30. Platz). Warum sollte man sich für die Schweiz als Auswanderungsland entscheiden, wenn man ein wahres Eldorado oder ein weniger attraktives Ziel vor Augen hat?

Auswandern in die Schweiz: Die Vorteile

Wenn Ihnen gesagt wird, dass Sie ein Expat in der Schweiz sind, an welche Vorteile denken Sie zuerst? An die Lebensqualität? Das Gehalt? Dies sind die ersten beiden Kriterien, die aus der jährlichen HSBC Expat Explorer Survey 2021 hervorgehen. Diese Rangliste, die es seit 14 Jahren gibt, untersucht tendenziell das Leben von Expats in der ganzen Welt. Die Meinung der in die Schweiz entsandten Arbeitnehmer ist eindeutig: Hier lässt es sich gut leben! Zwischen Land, Seen und Bergen zählen die saubere Luft und die Schönheit der Landschaften zweifellos zu den Stärken der Schweizerischen Eidgenossenschaft. Ein Expat in der Schweiz verdient im Durchschnitt 99.000 Euro pro Jahr mehr als der Schweizer Durchschnittslohn von 67.000 Euro.

Für die Sicherheit in die Schweiz auswandern

Ob finanziell, politisch oder gesellschaftlich, bei der Entscheidung, in die Schweiz auszuwandern hat das Gefühl der Sicherheit Vorrang. Zu den Kriterien, die von den Expats hervorgehoben werden, gehören: die Kriminalitätsrate, die zu den niedrigsten der Welt gehört, eine starke politische Stabilität selbst in einer instabilen Welt und ein Steuertarif, der sich von Jahr zu Jahr nur sehr wenig ändert.

Ein Punkt, der in der HSBC-Rangliste nicht angesprochen wird, ist der Bereich Gesundheit. Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, haben wir zu Ihrem Glück einen Leitfaden zur Krankenversicherung für Expats in der Schweiz erstellt.

Fast neun von zehn Expats planen, mindestens ein weiteres Jahr in der Schweiz zu bleiben.

Etwa 90 % der für die Umfrage Befragten sind der Meinung, dass ihre „Umgebung“ „besser“ ist, seit sie in das Land gezogen sind, und etwas mehr als 85 % fühlen sich sicherer. Fast drei Viertel von ihnen „wollen für den Ruhestand sparen“, während ein Drittel Geld für den Kauf einer Immobilie im Land beiseitelegt.

Zwei der letzten Kriterien, bei denen sich die Schweiz abhebt, sind die Qualität der Bildung und die Vereinbarkeit von Privat- und Berufsleben.

Expat in der Schweiz: Die Kehrseite der Medaille

Man kann nicht überall der Erste sein! Das am zweithäufigsten untersuchte Ranking, um Ihr Heimatland zu wählen, ist das von Internations, das für unsere Schweizer Freunde nicht sehr glanzvoll ist (auf Platz 30 gegenüber Platz 4 im Jahr 2014). In der Umfrage werden Expats gebeten, bis zu 37 verschiedene Aspekte des Lebens im Ausland auf einer Skala von eins bis sieben zu bewerten.

expat switzerland report

Die Rangliste von Internations bestätigt zwar die Verbundenheit der Expats mit der natürlichen Umgebung, der Lebensqualität oder der Friedlichkeit, hebt aber auch einige Punkte hervor, die die Expats in der Schweiz verärgern.

Es gehört zu den schlechtesten Reisezielen der Welt, was die Lebenshaltungskosten angeht (58.) – nur Hongkong (59.) ist noch schlechter. In Zahlen ausgedrückt: 65 % der Expats sind mit den Lebenshaltungskosten unzufrieden (im Vergleich zu 34 % weltweit). Der Grund dafür sind die Kosten für Gesundheit und Dienstleistungen, die nach Meinung der Expats sehr hoch sind. Eine weitere Schwierigkeit, die diesmal den privaten Bereich betrifft, ist die Schwierigkeit, sich zu integrieren.

So sind die Ergebnisse des Landes im Index für die Leichtigkeit des Einlebens (Platz 52) nicht zu seinen Gunsten: 28 Prozent der Expats fühlen sich in der lokalen Kultur nicht zu Hause (gegenüber 20 Prozent weltweit) und 28 Prozent finden es schwierig, sich daran zu gewöhnen (gegenüber 18 Prozent weltweit).

Für 61 % der Befragten, die sich für eine Auswanderung in die Schweiz entschieden haben, ist es fast unmöglich, einheimische Freunde zu finden.

Schlimmer noch: 32% sind mit der allgemeinen Freundlichkeit gegenüber ausländischen Einwohnern unzufrieden (im Vergleich zu 18% weltweit). Der Courrier International berichtete letztes Jahr in einem Artikel über den Mangel an Freundlichkeit in der Eidgenossenschaft. Tatsächlich sind laut dem Internations-Bericht mehr als die Hälfte der Befragten in der Schweiz (52%) hauptsächlich mit anderen Expats befreundet.

Krankenversicherung für Expats in der Schweiz

Um Sie bestmöglich zu schützen, bieten wir eine Zusatzkrankenversicherung für Expats in der Schweiz an: Epion. Stationäre, ambulante, zahnärztliche und optische Behandlungen. Kontaktieren Sie einen unserer Experten für Expat-Versicherungen in der Schweiz, um mehr zu erfahren.

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