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Alles über Rückführungs- und Evakuierungshilfe

11 März 2020

Brauche ich wirklich Hilfe bei der Rückführung und Evakuierung?

Wenn Sie sich entscheiden, im Ausland zu leben, ist eine Notfall-Rückführungshilfe (auch Krankenversicherung genannt) bei Unfall oder Krankheit notwendig. Denken Sie immer daran, dass das öffentliche Gesundheitssystem in Ihrem Heimatland zwar qualitativ hochwertige Dienstleistungen und Leistungen anbietet, aber das ist sicherlich nicht in jedem Land der Welt der Fall! Es ist daher wichtig zu prüfen, ob Ihr Versicherungsplan diese Dienstleistung beinhaltet.

Warum ist das so wichtig?

Wenn Sie sich in ein Gebiet begeben möchten, in dem die Versorgung nur begrenzt möglich ist, sollten Sie diesen Dienst zu Ihrer eigenen Sicherheit in Anspruch nehmen. Eine medizinische Evakuierung ermöglicht es Ihnen, sich in ein anderes Land schicken zu lassen, um dort eine angemessene Behandlung zu erhalten, wenn das Land, in dem Sie sich befinden, diese nicht anbietet. Dies unterscheidet sich von der Repatriierung, bei der der Patient in sein Heimatland zurückgebracht wird.

Obwohl Bankkarten bestimmte Garantien bieten, sind diese oft gedeckelt und vor allem zeitlich begrenzt. Es ist daher vorsichtiger, eine internationale Krankenversicherung abzuschließen, wenn Sie planen, für mehrere Monate zu verreisen, oder sich in Gebieten mit weniger hochwertigen medizinischen Dienstleistungen zu begeben. Die Krankenversicherung deckt die medizinische Behandlung im Zusammenhang mit einer Evakuierung oder Rückführung ab, dabei sind aber die Transportkosten nicht immer mit inbegriffen. Sie müssen dann schnell zusätzliche Hilfe bei der Evakuierung oder Rückführung finden.

Die Kosten für die Evakuierung und Rückführung hängen oft von den Regionen ab, in denen sich die rückzuführende Person befindet. Es ist schwierig, Durchschnittskosten anzugeben, da die Kosten sehr unterschiedlich sein können, bis zu mehreren zehntausend Euro. Darüber hinaus ist die Dringlichkeit der Situation oft mit erheblichen Zusatzkosten verbunden, beispielsweise im Falle der Rückführung mit einem medizinischen Flugzeug.

Welche Länder sind am meisten gefährdet?

Diese Regionen entsprechen im Allgemeinen den Ländern mit einem hohen Gesundheitsrisiko. So werden beispielsweise Umweltfaktoren, Infektionskrankheiten oder der Zugang zu Medikamenten und medikamentösen Behandlungen berücksichtigt. Hier ist eine nicht erschöpfende Liste (Guide de l’expatriation 2019, Petit Futé, Dominique Auzias & Jean-Paul Labourdette) der Regionen der Welt, in denen wir allen Expatriates raten, eine Politik der Evakuierungshilfe zu betreiben:

  • Länder mit einem hohen medizinischen Risiko: Der afrikanische Kontinent (Libyen, Somalia, Nigeria, Mauretanien, Kongo, Mali, Niger, Zentralafrikanische Republik), da das Gesundheitssystem sehr prekär ist;

Irak, Nordkorea, Syrien, weil die politische Situation die medizinische Versorgung beeinträchtigt;

Östliche Länder wie Usbekistan, Turkmenistan;

Südostasien: Vietnam, Kambodscha, Myanmar…

  • Länder mit mittlerem medizinischen Risiko : Risiko von Infektionskrankheiten und medizinische Versorgung, die den Wohlhabendsten vorbehalten ist.

Mittel- und Südamerika (Mexiko, Paraguay, Kolumbien, Ecuador, Venezuela, Bolivien, Peru) ;

Osteuropäische Länder (Rumänien, Polen, Ukraine, Slowakei, Russland).

Naher Osten (Türkei, Saudi-Arabien)

Auch wenn Sie nicht vorhaben, in naher Zukunft in eines dieser Länder zu reisen, raten wir Ihnen dringend zur Vorsicht beim Kauf von medizinischer Hilfe. Es ist auch wichtig, sich vor Augen zu halten, dass die Rückführung und Evakuierung durch konkrete und greifbare medizinische Gründe motiviert sein müssen. Dies ist keineswegs eine Entscheidung, die auf die leichte Schulter genommen wird. Im Foyer Global Health umfasst unsere zusätzliche Unterstützung die Evakuierung, die Rückführung in das Wohn-/Herkunftsland und die damit verbundenen Kosten (Transport usw.). Hier finden Sie weitere Informationen darüber, wie das Foyer Global Health die Rückführung und Evakuierung abdeckt.

 

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